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Luis ist siebzehn.
Seine Mutter ist krank. Sechstausend Franken stehen zwischen
ihm und einer Nacht, die er nicht vergessen wird.
Luis ist 17. Zu jung für die Entscheidungen, die vor ihm liegen, und zu weit drin, um noch einen Schritt zurückzugehen. Seit seine Mutter krank ist, hat sich alles verschoben. Zeit bedeutet nicht mehr Zukunft, sondern Druck. Geld bedeutet nicht mehr Freiheit, sondern Überleben. Und jeder Tag bringt ihn näher an eine Grenze, die er nie überschreiten wollte.
Über Nadim öffnet sich eine Tür, die nicht wie eine wirkt. Ein schneller Weg, ein einfacher Plan, eine Lösung für ein Problem, das keine Geduld kennt. Doch was wie Kontrolle beginnt, entzieht sich Schritt für Schritt seinem Zugriff. Situationen wiederholen sich, Entscheidungen verlieren ihr Gewicht, und plötzlich geht es nicht mehr darum, richtig zu handeln — sondern nur noch darum, weiterzumachen.
KREIS erzählt nicht, was passiert. KREIS zeigt, wie es sich anfühlt, wenn es passiert. Wenn Verantwortung zur Last wird, Loyalität zur Falle und jede Bewegung zurück zum Ausgangspunkt führt. Ein Moment, der sich ausdehnt. Eine Entscheidung, die bleibt.




